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passive Übung
95 Prozent aller Patienten leiden an einer "primären Osteoporose". Sie steht in engem Zusammenhang mit dem Alter und mit dem Hormon- und Calciumstoffwechsel. Bei den restlichen Patienten können verschiedene Krankheiten zur Entstehung einer Osteoporose beitragen. Man spricht in diesem Fall von einer "sekundären Osteoporose". Auslösende Faktoren können z. B. eine Störung des Cortisonstoffwechsels, Geschlechtshormonmangel beim Mann, eine Störung des Calciumstoffwechsels oder eine Schilddrüsenüberfunktion sein. Durch neuere Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass ein enger Zusammenhang zwischen körperlicher Arbeit und Knochendichter besteht. Insofern kann ein Bewegungstraining der Osteoporose präventiv entgegenwirken. Auch kann Bewegung eine schon vorhandene Osteoporose in ihrem Fortschreiten bremsen. So kann z.B durch die Nahrung aufgenommenes Kalzium nur durch ausreichende Bewegung in die Knochen integriert werden. Weiterhin wird durch ein sportliches Training Kraft und Koordination geschult, was die Gefahr eines Sturzes vermindert. Je früher so ein aktives Training beginnt desto besser.
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