Mit dem Monaco Marathon beginnt das Sportjahr im Fürstentum. Bis zum Januar liefen die Planungen zur vierzehnten Austragung des Dreiländer Marathons (Italien, Frankreich und Monaco) auf vollen Touren, bis festgestellt wurde, dass in Frankreich die Kommunalwahlen auf den Austragungstermin festgesetzt wurden. Der Ausrichter des Marathons, der Athletik Club Monaco, beschloss dann kurzfristig, einen Halbmarathon und 10 Kilometerlauf nur im Fürstentum stattfinden zu lassen. Für die angemeldeten Teilnehmer wurde freigestellt ihre Anmeldung für den Marathon zu canceln, aber viele ausländischen Läufer hatten ihre Flüge ins Fürstentum bereits gebucht und waren natürlich nicht erfreut über diese Situation.
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Danach ging es durch den Tunnel in Richtung Stadion Stade Louis II, wo die Halbmarathonis, beim Wendepunkt zur zweiten Runden gingen und die zehn Kilometerläufer ins Stadion einliefen. Mit dem Wetter hatte die Veranstalter Glück, denn bis auf einige wenige Regentropfen blieb es trocken und die Temperaturen stiegen bis auf siebzehn Grad an. Einige kleinere Steigungen auf der Strecke ließen den abwechslungsreichen Kurs nie Langweilig werden. Die größte Steigung, kam dann zum Schluss, nachdem die Läufer die Blicke auf den am Berg liegenden Prinzenpalast abgewendet hatten, der Zieleinlauf ins Stadion durch die Katakomben. Nach 300 Meter auf der Laufbahn des Stadions erreichten die Läufer das Ziel und erhielten Ihre Finisher Medaille. Das Fazit der Laufveranstaltung vieler deutscher Läufer viel sehr positiv für die aus und es bleibt abzuwarten, ob es im nächsten Jahr wieder einen Marathon im Fürstentum gibt.
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Beim Halbmarathon (21,097 Kilometer) in der Männerkategorie siegte Dennis Mehlfeld aus Lübeck nach 1:08:55 Stunden. Der 23 Jährige deutsche, der im letzten Jahr zweiter des München Marathons war und in diesem Jahr beim Dubai Marathon mit 2.26:13 Stunden seine persönliche Bestleistung aufstelle war eine Klasse für sich. Rund 4:30 Minuten später kam der Franzose Anthony Cavieriere in 1:13:25 Stunde vor seinem Landsmann Jean Sebastien Koch, der 1:14:42 Stunde benötigte, ins Ziel. Bei den Frauen gewann die US-Amerikanerin Heide Freitag in 1:25:27 Stunde. Zweite wurde die Deutsche Mariana Weber, die aber in Monaco lebt und auch für den Monaco Atheltikverein startet, in 1:26:46 Stunde. Den letzten Platz auf dem Podium belegte Muthoni Joyce Kagume aus Italien.
Fotos: © Thomas Wenning

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