Das Jahr 2012 startet turbulent, nicht zuletzt dank der Orkanböen, die hier schon ordentlich Schaden angerichtet haben. Ein bisschen Sturm ist ja immer gut, er bläst den Kopf frei und macht Platz für Neues. Nun geht es also mit dem Abnehmen und Fit werden wieder los. Dabei hat mich das Thema nie ganz losgelassen. Einmal dick, immer dick, zumindest mehr oder weniger. Das werde ich auch nie ganz los. Meine Gewohnheiten und meine Veranlagung lassen mich halt schneller zunehmen als Andere. Und an den Gewohnheiten muss ich noch ein bisschen arbeiten.
Das erste Mal auf der Waage im neuen Jahr startet mit einem Schock. Ich kann gar nicht glauben, was ich da sehe: 120 KG! Ich bin schlagartig hellwach. Ob ich das wohl träume? Soviel habe ich sehr lange nicht mehr gewogen. In meinen „besten“ Zeiten waren es einmal 137 kg, aber das ist schon ein paar Jahre her. Ich taumele von der Waage, spiele mit dem Gedanken, das Dreckding aus dem Fenster zu werfen. Ich gebe ihr noch eine Chance – das gleiche Ergebnis. Gut, die Hose kneift etwas nach den guten Tag an Weihnachten aber gleich so viel zugenommen? Langsam setzt das Denken wieder ein und ich merke, dass die Waage nicht bei 0 anfängt zu zählen. Puh! Dieses digitale Monster will mich also nur ärgern. Ich nehme die Batterien aus der Waage und warte einen Moment, bis ich sie wieder einlege. Danach zeigt sie wieder an, was zu erwarten war. Nicht zu wenig, aber immer noch mehr als genug.
So ein Jahreswechsel ist ja immer super um über die eigenen Gewohnheiten nachzudenken, mal wieder eine letzte Zigarette zu rauchen und sich mal wieder im Fitnessstudio sehen zu lassen oder die Joggingschuhe zu entstauben. Etwas zum nachdenken habe ich über den Blog von hanswurst gefunden: Einen Link zu einem Beitrag in Roland Kopp-Wichmanns Persönlichkeitsblog: Warum aus Ihren guten Vorsätzen vermutlich wieder nichts wird . Auch wenn ihr das eine oder andere schon kennt, ich finde es sehr lesenswert. In diesem Sinne Euch allen einen guten Start!