Die Nährstoffrelationen
Eine ausgewogene Ernährung sollte die Nährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate im angemessenen Verhältnis enthalten. Ist dies nicht der Fall, kann dies zu ernährungsabhängigen Erkrankungen führen.
Liegt z.B. der Fettanteil der Ernährung weit über 30% (in der Bundesrepublik Deutschland laut Studie im Durchschnitt bei 40%), kann dies zu Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen führen.
Wenn die Kohlenhydratzufuhr weit unter 55% liegt und die verzehrten kohlenhydrathaltigen Nahrungsmittel zusätzlich arm an Ballaststoffen sind, so kann auch dies Probleme mit der Sättigung, Verdauensstörungen und Übergewicht verursachen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt folgende Nährstoffverteilung für Erwachsene:
Fett max. 30%
Eiweiß 10 - 15%
Kohlenhydrate 55 - 60%
Aufgaben und Mangelzustände im Organismus
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Nährstoff/Wirkstoff
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Aufgaben im
Organismus |
Mangelzustände |
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Eiweiß |
Aufbau der Körperzellen
Erhalt der Körperzellen |
Störung der körperlichen und
geistigen Entwicklung
Störung der Leistungs-fähigkeit
Nachlassen der Wiederstandsfähigkeit |
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Fett
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Energielieferant
Lieferant der essentiellen Fettsäuren
Träger der fettlöslichen Vitamine |
Untergewicht
Vitaminmangel der
fettlöslichen Vitamine
ekzematöse Hautkrankheiten |
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Kohlenhydrate
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Energielieferant
Aufrechterhaltung der Körpertemperatur |
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Vitamine
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Regelung von Stoffwechselabläufen
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Beeinträchtigung der Stoffwechselfunktionen
Diverse Vitaminmangelkrankheiten |
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Mineralstoffe
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Aufbau und Erhalt des Organismus
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Abbau von Körpersubstanz
Spezifische Mangelerscheinungen
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Ballaststoffe
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Verdauungsfördernde Wirkung
Verhütung von
Darmerkrankungen
Vermeidung von Funktionsstörungen im Darmtrakt
langanhaltende Sättigung
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Verdauungsstörungen
Begünstigung der Entstehung von Darmkrankheiten
Begünstigung der Entstehung von
Stoffwechselstörungen und Erkrankungen
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Wasser
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Transport und Lösungsmittel für Nährstoffe etc. (z.B.
Wasserlösliche Vitamine)
Aufbau und Erhalt von Körperzellen
Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen |
zurückhalten harnpflichtiger Substanzen
Bluteindickung bis hin zum Kreislaufversagen
Mangel an Nährstoffen |
Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe in der Ernährung
Vitamine, Mineralstoffe, Wasser und Ballaststoffe sind weitere lebensnotwendige Nährstoffe, die täglich mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Sie enthalten, im Gegensatz zu den Hauptnährstoffen Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten keine Energie.
Die Empfehlungen für die Flüssigkeitszufuhr sowie der Zufuhr an Ballaststoffen sollten möglichst täglich eingehalten werden, während die Bilanz für die Zufuhr von Mineralstoffen und Vitaminen im Rahmen einer Woche ausgeglichen sein sollten.
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