News aus Fitness, Wellness...
Anmelden
Registrierung für neue Nutzer
Abnehmen Blog-Wettbewerb Auswertung
Letzte Beiträge Abnehmblog
Fitnesswelt Community Blogs
Fitnesswelt Community Fotoalben
Fitnesswelt Community Seiten
Fitnesswelt Community Gruppen
Kurznachrichten / Twitter Post
Fitnesswelt Community Bookmarks
Fitnesswelt Community Dateien
Fitnesswelt Community Videos
Meine Gewichtsentwicklung
Hilfe: Community Begriffe|
Durchschnitt: 5 von 5 Sternen (2 Stimmen) Hinweis: Registrieren Sie sich! Stimmen von nicht angemeldeten Usern zählen nicht für den Wettbewerb.
DNA-Test – Gesundheitsvorsorge oder Unsinn?February 9, 2010 bei torwe (admin)
Kommentare (7) Vorsorge, DNA-Test, gentest, Gutschein, Gesundheitsvorsorge, Erbkrankheiten Neulich bekam ich als Betreiber dieser Website eine Information über die Möglichkeiten aktueller und für jedermann bezahlbarer DNA-Analysen zugesendet. Andere Begriffe dafür sind Genanalyse oder DNA- oder Gentest. DNS ist übrigens die deutsche Bezeichnung, gemeint ist aber in allen Fällen die Desoxyribonukleinsäure als Träger unserer Erbinformationen. Neben den inzwischen allgemein bekannten genetischen Vaterschaftstests nimmt das Volks-Interesse an Analysen zur gesundheitlichen Vorsorge und der Früherkennung bestimmter Risikofaktoren immer mehr zu. Darüber hinaus kann man durch die Genanalyse auch sehr gut die Eignung für bestimmte Sportarten nachweisen. So gibt es Menschen, die sich rein von ihren Erbanlagen her mehr für Ausdauersportarten eignen, anderen wiederum wurden eher die Anlagen für Kraft- bzw. Schnellkraft-Sportarten in die Gene gelegt. Das DNA Plus Zentrums für Humangenetik bietet solche Genanalysen zu vernünftigen Preisen und vor allem seriös an. Im Gegensatz zu manch anderem Anbieter werden die Gentests bei DNA Plus ausschließlich in zugelassenen oder staatlich regulierten Labors durchgeführt. Das Ergebnis wird auf dem Postwege zugestellt. Das Päckchen enthält neben dem ausführlichen Bericht auch eine erklärende DVD und ein effektives Vorsorgeprogramm, um der Krankheit vorzubeugen und gesund zu bleiben. Da das Institut auf den Schutz der persönlichen Daten größten Wert legt, bekommt man auf Wunsch hin seine Daten auch verschlüsselt auf der DVD zugesendet. Die Verfahrensweise ist anonym, günstig und denkbar unkompliziert. Ich habe alle DNA-Tests mitgemacht, und kann deswegen aus eigener Erfahrung berichten. Einfacher geht’s nicht: Online anmelden und bestellen. Man bekommt ein Set nach Hause geschickt, damit nimmt man fix eine Speichelprobe und sendet das Ganze zurück. Völlig unblutig! Nach der Anmeldung auf der Website http://www.dnaplus.de/ kann man den gewünschten DNA-Test online bestellen. (Hinweis: Wenn Sie dies tun möchten: Über fitnesswelt.com erhalten Sie einen Preisnachlass von 5% auf Ihre Bestellung, wenn Sie den folgenden Gutschein-Code verwenden: ZL85055RTT ) Es werden verschiedenste DNA-Tests angeboten – welcher Test geeignet ist, kann man nach verschiedenen Kriterien auf der Website selbst herausfinden. Es gibt DNA-Tests, die sich mit Thrombose, Aterien, Zucker, Eisen, Knochen, Laktose, Gluten, Darm, Grünstar, Makula oder Sport befassen. Die Preise liegen in der Regel zwischen 100 und 200 Euro pro Test, allerdings kann man durch spezielle Pakete sparen, wie DNA+Herz, DNA+Stoffwechsel, DNA+Verdauung, DNA+Augen, DNA+Sport. Besonders interessant für junge Eltern: Man kann auch sein Baby nach der Geburt auf mehr als 100 genetische Krankheiten testen und ggf. rechtzeitig eine Behandlung einleiten. Wer unsicher ist, für den werden auch viele Fragen auf der Website beantwortet, zum Beispiel:
Im Folgenden nochmals der Gutscheincode für die Bestellung, mit dem Sie 5% sparen können:
Da ich medizinische Biotechnologie studiere, muss ich auch mal was dazu sagen. Uns wird auch immer wieder die Frage gestellt, ob wir derartige Untersuchungen machen lassen würden. Die angeborene Neugier sagt natürlich ja, aber trotzdem würden es die meisten nicht machen. Das Problem bei diesen Internetanbietern ist doch, dass man mit dem Ergebnis ganz allein umgehen muss. Bei DNA+Sport wird das jetzt kein großes Problem sein, aber man darf das nicht unterschätzen. Man bekommt Informationen, aber niemanden, der einem die Hand hält und persönlich berät - wahrscheinlich sogar trotz der Gesetzesänderung. Meist bekommt man bei diesen Tests auch nur statistische Wahrscheinlichkeiten ausgespuckt. Die meisten davon sind immernoch niedrig, auch wenn sie im Vergleich zu den Durchschnittswerten der Bevölkerung vielleicht erhöht sind. Trotzdem werden die meisten Menschen ihr Leben umstellen und sich wahrscheinlich auch einschränken, denn....das Risiko ist im Vergleich zu den anderen ja höher. Außerdem muss jeder für sich selbst entscheiden, wie sehr er Wahrscheinlichkeiten vertraut. Die ganze Wahrheit liegt ja auch nicht nur in den Genen. Es gibt so viele Faktoren, die mit entscheiden, ob man eine bestimmte Krankheit mal bekommen wird. Schränkt man sich nun laut DNA in einer bestimmten Sache ein, bekommt man vielleicht diese Krankheit nicht (die man eventuell eh nie bekommen hätte), aber trotzdem eine andere und jegliche Mühe erscheint vergebens. Ich kann Menschen verstehen, die solche Analysen in Anspruch nehmen (es ist ja auch einfach interessant), aber man sollte das doch mit Vorsicht genießen und sich vorab fragen, was man von diesen Tests erwartet. Vielleicht sagen meine Gene, dass ich echt gute Ausdauer haben kann, aber mir macht Gewichtheben Spaß - und nun? Unser Dozent redet übrigens auch schon immer davon, dass die Krankenkassen wahrscheinlich irgendwann die DNA eines Patienten analysieren wollen, bevor sie ihn aufnehmen und danach die Beiträge berechnen. Irgendwann wird es sicher zumindest zur Diskussion stehen. Alex87 vor 213 Tagen Liebe Forum-Mitglieder, Ich bin der wissenschaftliche Leiter von DNA plus und möchte gerne auf die interessanten Kritikpunkte eingehen und eine interessante Diskussion starten. Zum Thema „Geld mit der Angst machen“ kann ich nur aus unserer Erfahrung sprechen. Wir haben viele Kunden, die durch unsere Tests die Ursache eines bestehenden Problems finden möchten. Also Personen, die vermuten dass sie ein bestimmtes Lebensmittel nicht vertragen machen den DNA+Verdauung-Test und finden dadurch z.B. heraus ob sie Laktoseintolerant sind. Manche haben eine genetische Disposition durch eine Familiengeschichte schon geahnt und wollen Gewissheit und wieder andere wollen möglichst viel über Ihre gesundheitlichen Veranlagungen erfahren. Angst spielt dabei etwa eine so große Rolle wie bei einer normalen Gesundenuntersuchung. Zur Aussagekraft der Tests. Wir sind als zugelassenes Labor streng reguliert und können selbstverständlich nur Genanalysen durchführen die ausreichend (oft mehrere Tausend Mal) wissenschaftlich validiert und von den entsprechenden Kommissionen zugelassen wurden. Viele unserer Analysen finden Sie auch in Krankenhäusern wieder, wo sie aber leider nur zur Diagnostik von Krankheiten und nicht zur Vorsorge verwendet werden. Dass es keine Garantie gibt, dass diese Erkrankung auch ausbricht ist gerade das, was den Test Wertvoll macht. Wenn sich die Erkrankung unweigerlich entwickeln wird, würde man auch mit Vorsorge nichts daran ändern können…. Deswegen sind auch derartige Genanalysen streng aus dem Programm ausgeschlossen (Alzheimer, Depressionen, Krebs usw.). Wir haben uns also auf Erkrankungen spezialisiert bei denen das Risiko deutlich erhöht wird, in welchen Fällen es aber Vorsorgemaßnahmen gibt, die das Risiko wieder senken können. Nur so macht es auch Sinn seine Gene testen zu lassen, weil man mit dem Wissen auch etwas anfangen kann. Dass der Arbeitgeber oder Versicherungen an die Daten ran kommen ist natürlich nicht der Fall. Auch das neue Gendiagnostikgesetz verbietet das Einfordern von genetischen Daten für Arbeitgeber und Versicherungen. Bei einer Genanalyse hat nur der beantragende Arzt und der Patient Zugriff auf die Ergebnisse und wir empfehlen diese nicht in die Krankenakte eintragen zu lassen. Zu der Aussage der Kollegin (Ich bin ebenfalls Biotechnologe und Molekularbiologe) möchte ich bezüglich der Betreuung noch etwas erwähnen. Das neue Gendiagnostikgesetz, das in Deutschland seit 1. Februar existiert, reguliert die Beratung vor und nach der Genanalyse sehr streng. Während vor Februar ein genetisches Ergebnis einfach per Brief zugeteilt werden konnte sind nun die Inhalte der genetischen Beratung sehr streng reguliert. Das ist nun für viele damalige Mitbewerber zum Verhängnis geworden, da sie diese Analysen nun nicht mehr durchführen dürfen. Bei unseren Genanalysen wird die Vor- und Nachberatung durch umfangreiche ärztliche Beratungsvideos begonnen und offene Fragen werden am Ende noch von unseren Experten (Ärzten, Genetikern und Molekularbiologen) beantwortet. Sollte der Kunde am Ende noch eine zweite Meinung wünschen, erhält er auch einen technischen Ärztebericht, der seinem Arzt das Ergebnis erklärt. Selbst psychologische Beratung ist verfügbar, sollte das gewünscht sein. Im Vergleich zu den damaligen anderen Anbietern sind wir also sehr auf ausführliche Beratung und Betreuung spezialisiert, was auch unsere Stärke wurde.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Daniel Wallerstorfer DNAplus vor 212 Tagen Neulich habe ich mal einen Beitrag im Fernsehen gesehen. Es ging dabei um die Früherkennung, die man schon bei Babies machen kann. Diese Frau hatte nun im besten Alter Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium, und ein Teil ihrer nahen Verwandschaft ist ebenfalls von dieser Krankheit betroffen. Im Nachhinein hat sie von der genetischen Vorbelastung erfahren. Diese Frau sagte in die Kamera, dass sie sich gewünscht hätte, zu wissen, was auf sie mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zukommen kann. Sie hätte sich schon früh für eine Amputation entschieden und wäre wahrscheinlich heute ein gesunder Mensch. So ist es doch mit allem: Es gibt Leute, die wissen, dass Rauchen Lungenkrebs verursacht. Sie ignorieren dies aber und rauchen weiter. Andere wiederum richten ihren Lebensstil danach und rauchen nicht, weil sie die Risiken ausschließen wollen. Aufklärung ist immer gut, und beim Rauchen werden wir nicht mal gefragt, ob wir es wissen wollen... es steht auf jeder Schachtel drauf. Was genetische Risiken angeht, so finde ich es einfach ausgezeichnet, dass heute jeder selbst entscheiden kann, ob er wissen will, wo die persönlichen Risiken liegen und wo nicht. Ob man dann erkrankt oder nicht, ob man seinen Lebensstil umstellt oder nicht, ob man sich in Behandlung begibt oder nicht, all dies ist doch eine persönliche Entscheidung.
torwe (admin) vor 212 Tagen Ich will nicht zu weit abschweifen. Klar, Prävention ist sicher besser als Therapie. Was wäre gewesen, wenn diese Frau rechtzeitig zur Untersuchung zu Ihrem Hausarzt oder zum Frauenarzt gegangen wäre und es nicht hinausgeschoben hätte, weil die Symptome noch nicht so ausgeprägt waren. Was wäre gewesen, wenn der Arzt sie und ihre Symptome tatsächlich ernst genommen hätte und sie nicht beim ersten Mal mit der Diagnose „Beschwerden psychosomatisch“ wieder nach Hause geschickt hätte. Tja, was wäre wenn? Was macht diese Frau also wenn sie weiß, dass sie die genetische Neigung zu Brustkrebs hat (eine bestimmte Wahrscheinlichkeit)? Sich nach einer bestimmten Ernährungsempfehlung ernähren? Häufiger zum Frauenarzt gehen? Sich präventiv die gesunde Brust amputieren lassen? Auch wenn immer betont wird, dass jeder in der heutigen Medizin bekommt, was er braucht, sehe ich da das größere Problem. Wohl dem, der sich eine private Krankenversicherung leisten kann und auch bei guten Ärzten schnell einen Termin bekommt, die dann die richtigen Diagnosen stellen. Prävention ist wichtig. Forschung in diesem Bereich ist wichtig. Wer sich einen solchen Test leisten kann, mit dem Ergebnis umgehen kann und das als wertvolle Unterstützung in der Prävention sieht, kann das natürlich machen. Ich kenne die Studienlage nicht genug um wirklich die Auswirkung der ermittelten „Krankheitsgene“ auf den Ausbruch einer Krankheit einschätzen zu können. Man sollte sich nur nicht krank googeln und besser seinem Arzt vertrauen können.
„Gesundheit lässt sich nicht kaufen, aber sehr gut verkaufen.“ alleliebenwilli vor 212 Tagen Zitat: Ich kenne die Studienlage nicht genug um wirklich die Auswirkung der ermittelten „Krankheitsgene“ auf den Ausbruch einer Krankheit einschätzen zu können. Dazu möchte ich noch ein paar Beispiele nennen um den Stand der Wissenschaft etwas zu demonstrieren. Die Auswirkung auf das Krankheitsrisiko ist von Gen zu Gen verschieden. Zur Laktoseintoleranz genetisch veranlagte Personen entwickeln z.B. zu 99% in Ihrem Leben eine Laktoseintoleranz. Diese Nahrungsmittelunverträglichkeit etwickelt sich schleichend über Jahre hinweg und aus unserer Erfahrung erleben viele unserer Kunden ein "Achsooooo deswegen hatte ich die letzten Jahre diese und diese Probleme" Erlebnis. Wenn sich die Symptome so langsam und schleichend entwickeln dauert es oft Jahre bis es zur Diagnose kommt. Und eine Diagnose zu stellen ist auch für gute Ärzte nicht immer leicht. Liegt z.B. eine Laktoseintoleranz vor wird diese meistens als Laktose-Intoleranz diagnostiziert. Allerdings kann eine Laktoseintoleranz auch die Folge der Glutenintoleranz (Zöliakie) sein und sollte anders behandelt werden. Die Symptome alleine machen die Diagnose oft schwierig und deshalb greifen auch viele Ärzte in solchen Fällen zu Genanalysen. Auf diese Weise lässt sich die Gluten-intoleranz und die Laktoseintoleranz nämlich einfach unterscheiden. Die richitge Diagnose ist in diesem Fall auch sehr wichtig.... denn undiagnstizierte und deshalb unbehandlete Gluten-Intoleranz führt in ca. 12% der Fälle zum Tode. Ein weiteres schönes Beispiel für die Probleme von Fehldiagnosen ist die Eisenspeicherkrankheit. Durch einen Gendefekt wird zu viel Eisen aufgenommen, welches sich über Jahre hinweg in Organen ablagert und diese schädigt. In 67% der Fälle wird diese Erkrankung feldiagnostiziert. Die ersten Symptome sind Gelenkskrankheiten, worauf die Patienten auch behandelt werden. Wird keine Behandlung für die Eisen-Überladung eingeleitet, tritt oft die Zuckerkankheit Diabetes Mellitus, sowie Schwäche und Infektionsanfälligkeit auf. hier wird häufig die Zuckerkrankheit diagnostiziert und behandelt, während die Ursache weiter unentdeckt bleibt und sich weiter verschlechtert. Es folgen Leberkrankheiten bis hin zur Leberzhirrose (Vernarbung) und schließlich der Tot. Und das obwohl mit einer einfachen Aderlass-Therapie das überschüssige Eisen aus dem Körper entfernt werden könnte. Noch besser... weiss man VOR Ansteigen des Eisenspiegels von dem Gendefekt kann man mit einem regelmäßigen Blutspendeprogramm verhindern dass die Eisenwerte jemals ansteigen werden. Feststellen lässt sich diese Veranlagung in diesem Fall nur durch einen Gentest.
DNAplus vor 203 Tagen Heute sogar mit Beitrag im Morgenmagazin bei RTL. alleliebenwilli vor 190 Tagen |
|
||||||||||||||||||||||



alleliebenwilli
Profil
Kontakte
Kontakte der Kontakte
Blog
Dateien
Seiten
Fotoalben
Videos
Auch wenn ich mich unbeliebt mache, ich finde diese Test sind ziemlich unsinnig. Vorsorge in allen Ehren, aber ich habe den Eindruck, man will eher mit der Angst der Leute Geld verdienen. Selbst wenn diese Test schon ausgereift und aussagekräftig wären, was fange ich damit an, wenn ich weiß dass ich oder mein Kind eine genetische Neigung zu einer oder mehreren von über 100 Krankheiten haben? Das ist weder die Garantie, diese ermittelte Krankheit zu bekommen noch gegen die anderen Krankheiten immun zu sein. Und mich interessiert nicht, ob ich besser für Kraft- oder Ausdauertraining geeignet bin. Viel wichtiger als das zu wissen ist überhaupt Sport zu treiben.
Ich will nicht in einer Welt leben, in der ich keinen Kredit bekomme, weil meine Bank herausgefunden hat, dass ich genetisch programmiert wahrscheinlich an einer schweren Krankheit sterben werde. Ich find die Genomforschung wirklich wichtig. Ich finde es gut, wenn ich in der Zukunft ein Medikament bekomme, das auf meine Gene abgestimmt ist. Aber für jetzt reicht mir die klassische Vorsorge und eine gute Krankenversicherung.
alleliebenwilli vor 213 Tagen