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Der aktuelle Ernährungstipp |
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Übersicht Ernährungstipps Aktuelles aus der Praxis der Ernährungsberatung: Ballaststoffwunder Knäckebrot! Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin: Mehr Knäckebrot heißt mehr Gesundheit Ananas enthält neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen auch das verdauungsfördernde Enzym Bromelin. Die tropische Frucht eignet sich gut für Obstsalate, Kuchen und süßsaure Gerichte. Bis zu 19,1 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm können die aus Skandinavien stammenden knusprigen Brotscheiben liefern, berichtet heute Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Bad Aachen. Damit ist Knäckebrot im Ballaststoffgehalt dem Vollkornbrot weit überlegen, weiß Gesellschaftssprecher Sven-David Müller. Der Name Knäckebrot leitet sich aus dem schwedischen von „knäcka“ = „krachen“ ab. Vor etwa 500 Jahren stellten die Skandinavier ursprünglich Knäckebrot als ein Vorratsbrot her. Da es besonders kurz sowie heiß gebacken und anschließend getrocknet wird, enthält es anschließend fast kein Wasser mehr und ist bei trockener Lagerung ausgesprochen lange haltbar. Zwischenzeitlich standen die Hersteller von Knäckebrot in der Kritik, da beim Herstellungsprozess die Bildung der wahrscheinlich krebserregenden Substanz Acrylamid ausgelöst wurde. Mittlerweile haben die Hersteller ihre Produktionsmethoden umgestellt und konnten damit die Acrylamidgehalte im Knäckebrot deutlich senken. Daher ist das knusprige Brot wieder absolut gesund. Knäckebrot besteht hauptsächlich aus Roggen- und Weizenmehl und ist in zahlreichen verschiedenen Varianten im Handel erhältlich. Ob mit Sesam, Dinkel oder Kümmel - die unterschiedlichen Sorten bieten geschmackliche Vielfalt. Einen besonderen ernährungsphysiologischen Vorteil bietet Knäckebrot durch seinen hohen Ballaststoffanteil. Entgegen ihren Namen sind Ballaststoffe alles andere als Ballast für den Körper. Es handelt sich um unverdauliche Nahrungsfasern, die positive Wirkungen auf die Verdauung und den Stoffwechsel ausüben. Sie regen die Darmtätigkeit an, sind mitverantwortlich für eine gesunde Darmflora und senken den Cholesterinspiegel. Darüber hinaus machen sie schnell satt und unterstützen damit die Gewichtsreduktion. Ernährungsexperten empfehlen eine tägliche Zufuhr von 30 Gramm Ballaststoffen. Doch nur selten werden diese Empfehlungen in der Praxis umgesetzt. Knäckebrot lässt sich in vielen verschiedenen Variationen leicht in den Speiseplan einbauen und trägt damit zu einer höheren Ballaststoffzufuhr bei, erklärt Sonntag abschließend. Die Informationen stammen von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V., Kurbrunnenstr. 5, 52066 Bad Aachen |
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