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Der aktuelle Ernährungstipp |
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Übersicht Ernährungstipps Aktuelles aus der Ernährungsmedizin: Fischöl: Damit das Herz im richtigen Takt schlägt! Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik: Omega-3-Fettsäuren können eine Alternative zu Medikamenten bei Herz-Rhythmusstörungen sein Neben Seefisch gehört auch Rapsöl zu den wichtigen Quellen für Omega-3-Fettsäuren. Rapsöl eignet sich zum Backen, Braten, Frittieren wie auch zum Anmachen kalter Speisen wie Salate. Aktuelle Studienergebnisse bestätigen, dass Omega-3-Fettsäuren unrhythmische Herzen wieder in Takt bringen, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen. Omega-3-Fettsäuren zeichnen sich durch zahlreiche positive gesundheitliche Wirkungen aus. Sie wirken entzündungshemmend, immunsystemstärkend und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützend, weiß Gesellschaftssprecher Sven-David Müller. Jüngste Studienergebnisse von Medizinern der kardiologischen Abteilung der Poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München konnten zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren auch positive Effekte bei Herzrhythmusstörungen aufweisen (1). In ihrer Pilotstudie bekamen 7 Patienten mit schweren Herzrhythmusstörungen Infusionen von 3,8 g Fischöl. Vor und nach der Infusion versuchten die Wissenschaftler bei den Patienten eine Herzrhythmusstörung zu stimulieren. Bei fünf Patienten ließen sich unmittelbar nach Gabe der Omega-3-Fettsäuren keine Herzrhythmusstörung mehr auslösen. Weitere Studien sind notwendig, die diese anti-arrhythmischen Effekte von Fischöl bestätigen. Dann können Omega-3-Fettsäuren eine echte Alternative gegenüber traditionellen Anti-Arrhythmika darstellen, so Susanne Sonntag. Omega-3-Fettsäuren kommen natürlicherweise vorwiegend in fettreichen Kaltwasserfischen wie Makrele, Hering, Lachs oder Thunfisch vor, die daher einen wichtigen Beitrag zu einer herzgesunden Ernährung leisten und ein bis zweimal pro Woche auf den Tisch kommen sollten. Auch aus bestimmten Algen können Omega-3-Fettsäuren gewonnen werden. Darüber hinaus kann die Omega-3-Fettsäurezufuhr durch die Einnahme von Kapseln, die in Apotheken oder Drogerien erhältlich sind, gesteigert werden. Weitere Informationen unter www.ernaehrungsmed.de. 2.029 Zeichen Quelle: (1) Schrepf R et al. : Immediate effects of n-3 fatty acid infusion on the induction of sustained ventricular tachycardia. The Lancet, Mai 2004; Vol 363: 1441-1442 Die Informationen stammen von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V., Kurbrunnenstr. 5, 52066 Bad Aachen |
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